Sommer-Tipp: Rasen bewässern wie die Profis!

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SCHON GEWUSST?

Frisch ausgelegter oder angesäter Rasen braucht mehr Wasser – aber nicht zu viel auf einmal, sonst entsteht ungesunde Staunässe! Besser: mehrmals am Tag, jeweils 5–10 Minuten.

Mit Temperaturen bis an die 40 Grad Celsius schon im Juni, schickt sich 2019 an, ein Hitzerekordjahr zu werden. Während viele von uns versuchen, der sengenden Sonne mit Freibad, Eiskaffee oder Ventilatoren ein Schnippchen zu schlagen, stellt sich Hobbygärtnern oft die Frage: Was macht das Wetter mit meinem Rasen – und wie bewahre ich ihn davor, auszutrocknen oder gar zu verbrennen?

Zwischen Herbst und Frühling ist die Sonne schwach und das Wetter niederschlagsträchtig. Damit geben sich Rasenflächen in der Regel zufrieden. Im Sommer aber drohen trockene Hitzeperioden, Ihren sattgrünen Rasen in ein borstiges gelbes Gestrüpp zu verwandeln. Mit unseren Profi-Ratschlägen können Sie das vermeiden:

Bewässerungs-Tipp #1:

Als Faustregel gilt: Bei Temperaturen über 25° Celsius sollten Sie mindestens einmal pro Woche Ihren Rasen gießen – klettert das Thermometer auf über 30°, dann zweimal. Liegen die Temperaturen über 30° Celsius und es regnet über Wochen hinweg nicht, verträgt Ihre Grünfläche auch dreimal Gießen pro Woche.

Bewässerungs-Tipp #2:

Sie haben richtig gelesen: Ihr Rasen braucht gar nicht jeden Tag Wasser – zwischenzeitlich bekommt es ihm sogar ganz gut, wenn er ein wenig “dursten” muss. Das fördert das Wurzelwachstum.

Bewässerungs-Tipp #3:

Wichtig beim Bewässern: Gönnen Sie Ihrer Grünfläche ausreichend Wasser – ein Wassersprenger kann gut und gerne mal ein bis zwei Stunden laufen. Erst wenn auf den Quadratmeter um die 15 Liter niederregnen (bei lehmigen, harten Böden auch bis zu 20 Liter), sickert das Wasser mit ungefähr 15 Zentimetern ausreichend tief ins Erdreich ein. Um den Rasen nicht zu ertränken, sollten Sie Stauseen in Ihrem Garten vermeiden, aber Matsch und kleine Pfützen kann er locker ab!

Wird zu häufig und mit zu wenig Wasser gegossen, gewöhnt sich das Gras daran und bildet weniger tiefe Wurzeln aus. Die Folge: Der Rasen neigt eher zur Filzbildung (gegen Filz hilft regelmäßiges Mulchen!) und bei Trockenheit werden die Halme schneller gelb. 

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Bewässerungs-Tipp #4:

 Falls Sie sich schwer tun, die richtige Menge an Wasser für Ihren Garten abzuschätzen, verwenden Sie entweder einen Durchflusszähler an Ihrem Wasseranschluss – oder Sie probieren einfach mal die “Marmeladenglas-Methode” aus: Stellen Sie einige Marmeladengläser in der Nähe Ihres Rasensprengers auf. Sobald diese circa zwei Zentimeter hoch mit Wasser gefüllt sind, hat auch Ihre Grünfläche genügend Wasser abbekommen.

Bewässerungs-Tipp #5:

 Ihr Rasen sagt Ihnen im Zweifelsfall auch, ob er gewässert werden will oder nicht: Treten Sie einfach kurz auf die Rasenfläche und beobachten Sie die niedergedrückten Halme. Richten die sich schnell wieder auf, ist alles in Ordnung. Bleiben die Halme längere Zeit unten, ist es für Sie höchste Zeit, zur Gießkanne, zum Wasserschlauch oder, besser noch, zum Rasensprenger zu greifen – Ihr Rasen hat Durst!

Bewässerungs-Tipp #6:

Die ideale Zeit zum Rasen-Gießen ist früh am Morgen, die zweitbeste spät abends. Gießen Sie hingegen tagsüber, so kann es aufgrund der Sonneneinstrahlung passieren, dass das Wasser verdunstet, bevor es die Graswurzeln in den tieferen Erdschichten erreicht. Andersherum ist Verdunstung besonders dann von Nutzen, falls Sie es mit dem morgendlichen Wässern etwas zu gut gemeint haben: Eventuell überschüssige Feuchtigkeit kann sich über den Tag hinweg sprichwörtlich in Luft auflösen. Bleibt hingegen am Abend Wasser im Garten stehen, steigt die Gefahr von Schimmelbildung.

SCHON GEWUSST?

Unter "Bewässerung" verstehen wir alle ober- und unterirdischen Techniken, um Pflanzen oder Rasen mit Wasser zu versorgen. Der Fachmann spricht in dem Zusammenhang auch von Oberflur- beziehungsweise Unterflurbewässerung. "Beregnung" bezieht sich ausschließlich auf Oberflurbewässerung (meist per Regner). Jede Beregnung ist also eine Bewässerung, aber nicht jede Bewässerung eine Beregnung.

Bewässerungs-Tipp #7:

Wenn Sie es wirklich ganz genau wissen wollen, nehmen Sie mit einem Messer an mehreren Stellen Bodenproben in etwa 10 Zentimetern Tiefe. Sind die Proben unten feucht (nicht nass) und oben trocken, ist Ihr Rasen perfekt bewässert – ist es genau andersherum, oder riecht die Probe unangenehm, dann stimmt etwas nicht.

Ganz schon viel, was Sie sich da merken müssen? Nicht unbedingt: All diese Tipps lassen sich mit einer Beregnungsanlage so automatisieren, dass Sie künftig weder einen Finger krumm machen noch überhaupt einen Gedanken ans perfekte Gießen verschwenden müssen. Dabei ist diese Königsklasse der Rasenbewässerung mitnichten nur etwas für Sportanlagen, Golfplätze und große Parks – nein, auch jeder private Rasen profitiert von der “Rundum sorgenfrei”-Lösung … und die ist vermutlich auch noch günstiger, als Sie denken!

Wie funktioniert eine Beregnungsanlage?

Ein automatisches Bewässerungssystem besteht in der Regel aus einem Steuergerät sowie mehreren Ventilen, Regnern und Düsen, die über Schläuche miteinander verbunden werden. Regner sorgen dabei für die gleichmäßige Bewässerung großer Flächen, wohingegen Düsen ganz gezielt individuell benötigte Sprühbilder erzeugen. Das Steuerungssystem als Gehirn Ihrer Bewässerungsanlage gibt es in unterschiedlich komplexen Varianten: Vom einfachen Zeitschaltmechanismus bis zur computergesteuerten Anwendung mit mehrsprachiger Touchscreen-Oberfläche, Wlan-Anbindung und angedockter Belichtungssteuerung ist prinzipiell erstmal vieles möglich. Selbst Pflanzenkübel auf der Terrasse lassen sich mit einem solchen System ohne menschliches Zutun mit Wasser versorgen. Batteriebetrieben und mit Regensensoren oder Feuchtigkeitsfühlern – also maximal flexibel und für den Winter einfach auch rückzubauen und im Keller, dem Dachboden oder der Gartenhütte zu verstauen.

Gartenbewaesserung
Gießen Sie Ihren Rasen nicht länger von Hand – automatische Bewässerungsanlagen sind erschwinglich und haben viele Vorteile!

Ihre automatische Bewässerungslösung von Schweihofer

Um die für Sie optimale Lösung zu finden, nehmen wir gerne vorab Ihren Garten genau unter die Lupe und planen dann eine individuelle Maßanfertigung. Nach Möglichkeit legen wir das gesamte System annähernd unsichtbar unterirdisch an – dafür tragen wir den Rasen erst mit einem Sodenschneider ab und heben anschließend Kanäle mit einer Grabenfräse aus. Nach der Installation legen wir Ihren Rasen zurück an seine ursprüngliche Stelle.

Interessiert? Dann sprechen Sie uns in einer der drei Schweihofer-Filialen einfach mal auf individuelle Bewässerungssysteme an – unsere Experten beraten Sie gerne noch ausführlicher!

SCHON GEWUSST?

An einem sonnigen Tag im Sommer verdunsten in Ihrem Garten bis zu vier Liter Wasser!

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